Pressemitteil. EINE ERSTE BILANZ ZUM 17. TUTTLINGER HONBERG-SOMMER

25/07/2011 0 Comments

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das war’s. Mit einem (fast) sonnigen Sonntag ist unser „Sommer“-Festival 2011 am Sonntag zu Ende gegangen. Der 17. TUTTLINGER HONBERG-SOMMER ist vorbei und eine erste Bilanz des diesjährigen Festivals finden Sie anbei.

 

Der beiliegende Pressebericht mit Fotos informiert Sie und Ihre Leser-/HörerInnen – wenn Sie darüber hinaus noch Fragen haben, sprechen Sie mich bitte an.

 

Beste Grüße und vielen Dank für Ihre Begleitung im Vorfeld und während des Festivals.

 

Bei Verwendung der Fotos bitte als Bildnachweis: „Foto. Quelle: Veranstalter/Tuttlinger Hallen“

 

Mit freundlichen Grüßen

Michael Baur

 

Geschäftsführer

Tuttlinger Hallen 

Ein Unternehmen der Stadt Tuttlingen

Königstr. 45

78532 Tuttlingen

 

Telefon: (07461) 96627430

Telefax: (07461) 96627421

eMail: michael.baur@tuttlinger-hallen.de

 

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TEXT UNSERER PRESSEMITTEILUNG

 

17. HonbergSommer wird kein Rekordsommer – Festival ging am Sonntag zu Ende – Wetter vermiest Tuttlinger Festivalmachern die Bilanz – Nach dem heißesten Festival im letzten Jahr jetzt der nasseste Honberg-Sommer aller Zeiten – Künstlerisch keine Ausfälle: Sechs ausverkaufte Veranstaltungen – Wetter schlägt auf die Stimmung – Über 12.000 zahlende Besucher bei den Veranstaltungen, rund 30.000 Festivalgäste – Der Blick geht voraus: Nächstes Festival soll am 6. Juli 2012 starten

 

Tuttlingen. Zum Abschluss schaute dann doch noch einmal die Sonne vorbei: Mit einem gut besuchten Frühschoppenkonzert der mexikanischen Formation Los Mariachis del Mariachi und zwei Auftritten des Zirkus Liberta ging am Sonntag der 17. Tuttlinger Honberg-Sommer zu Ende, während im Festivalzelt und backstage schon die Aufräumarbeiten liefen. Das Wetter machte den Festivalveranstaltern und insbesondere den Gastwirten in diesem Jahr einen dicken Strich durch die Rechnung. Und dementsprechend zwiespältig fällt auch die erste Festivalbilanz der veranstaltenden Tuttlinger Hallen aus: Mit der Besucherzahl von über 12.000 bei den Veranstaltungen im Musikzelt (darunter sechs ausverkaufte Abende ) kann man zufrieden sein, aber insgesamt fanden mit rund 30.000 Besuchern deutlich weniger Menschen den Weg auf den Tuttlingens Hausberg als in den Vorjahren. Dennoch bleibt der Honberg-Sommer die überregional bedeutsamste Veranstaltung in Tuttlingen. Die Fortsetzung ist ab 6. Juli 2012 geplant.

 

„Natürlich ist es für eine endgültige finanzielle Bilanz noch zu früh“, so Geschäftsführer Michael Baur, „aber man kann ganz sicher schon sagen, dass der 17. Honberg-Sommer die hervorragenden Zahlen der beiden letzten Festivaljahre nicht erreichen wird.“ Nach dem bis dato heißesten Honberg-Sommer im Vorjahr war’s diesmal wenig sommerlich: Nach einer „wettermäßig ordentlichen ersten Woche“ bescherten die letzten zehn Festivaltage (fast) durchgehend Regen und für die Jahreszeit viel zu niedrige Temperaturen. Das drückte nicht nur die Stimmung beim Tuttlinger Festival, sondern auch die Besucherzahlen: Einen Rückgang von „mindestens 25 %“ schätzt Baur. Und im Gastronomiebereich dürften die Einbrüche noch höher gewesen sein, schließlich war das Wetter nicht dazu angetan, die Besucherinnen und Besucher nach Konzertende noch an die zahlreichen Stände und Buden zu locken. Immerhin: Friedlich und störungsfrei verliefen die 17 Festivaltage. Und: Ein heftiges Gewitter, das in der Nacht vom 12. auf den 13. Juli in einigen Orten im Landkreis zu erheblichen Schäden führte, zog am Honberg vorbei.

 

Mit Blick auf die Besucherzahlen herrscht insgesamt Zufriedenheit bei den erfolgsverwöhnten Festivalmachern: Zwar lag die Auslastung deutlich unter den knapp 90 %, die die Zeltveranstaltungen 2010 erreicht hatten, aber trotzdem setzte der Honberg-Sommer Maßstäbe. „Auch die Besucherreaktionen nach den Konzerten zeigen uns, dass wir bei der Programmplanung das richtige Fingerspitzengefühl hatten“, freut sich Baur. Vom Zuspruch enttäuscht war er allerdings bei zwei Veranstaltungen mit großen Namen: „Rainhard Fendrich und Angelo Branduardi, die beide hervorragende Konzerte ablieferten, hätten wir deutlich zugkräftiger eingeschätzt.“ Und auch für den großen deutschen Veranstalter Fritz Rau, dessen Lesung aus dem Rahmen üblicher Festivalprogramme fiel, hätte man sich mehr Besucher gewünscht, „aber das war ein Experiment. Und Experimente können auch schief gehen“, so Baur, der hier dennoch von einem „hoch interessanten Abend“ spricht. Musikalische Höhepunkte gab es im Festivalzelt vom 8. bis 24. Juli reichlich: Ob Kim Wilde, Gianna Nannini oder Simple Minds – die hoch gehandelten Stars des Festivals enttäuschten nicht, sondern ließen sich allesamt von der Atmosphäre im Zelt anstecken und spielten erstklassige Konzerte. Sophie Hunger, Philipp Poisel, Anna Depenbusch und der als Ersatz für den erkrankten Gregg Allman eingesprungene Robert Randolph überraschten äußerst positive. Und die überragende Martina Schwarzmann dürfte sich eine Wiedereinladung mit ihrem grandiosen Auftritt schon gesichert haben. Pech, dass ausgerechnet der Star passen musste, für den Fasn die weitesten Anfahrtswege auf sich genommen hätten: Für das Konzert von US-Southernrock-Star Gregg Allman waren Karten nach Italien, Frankreich und Österreich verkauft worden. Dass Allman seine Tournee krankheitsbedingt abbrechen musste, führte zur (erst) zweiten Konzertabsage in 17 Festivaljahren auf dem Honberg.

 

Wie immer auf viel Gegenliebe stießen die kostenlosen Kinderprogramme, die unter der Woche von Tuttlinger Vereinen, Gruppen und Institutionen veranstaltet wurden, und die weit über 1.500 Nachwuchs-Festivalfans anlockten. Gut angenommen wurde auch der Service von TUTicket: Was der Nahverkehrsverbund mit seinem ÖPNV-Angebot zum Festival offeriert – bis hin zum elektronischen Abfahrtsplan für die Shuttlebusse auf dem Honberg – sucht in der Festivallandschaft seinesgleichen und sorgt bei Einheimischen und auswärtigen Gästen immer wieder für anerkennende Kritiken.

 

Weniger positiv die Stimmung bei den Honberg-Sommer-Wirten: Der Zuspruch im Biergarten litt gehörig unter Regen und Kälte, trotz ansprechender Angebote der Festivalgastronomie. „Angesichts der erheblichen Vorleistungen in die Logistik ist das ein Schlag ins Kontor unserer Partner“, bedauert Michael Baur, der sich in den nächsten Tagen mit den Wirten zusammen setzen möchte, um über das Festival 2011 und die Fortsetzung 2012 zu sprechen.

 

„In höchstem Maße erfreulich“ nennt der Festivalchef dagegen die Resonanz, die der Honberg-Sommer bei unterschiedlichsten Zielgruppen findet. Dass der Tuttlinger Hausberg während des Festivals zum Treffpunkt für Alters- und Gesellschaftsgruppen wird, hilft den Tuttlinger Hallen auch bei der Gewinnung von Sponsoren, ohne die das Festival „undenkbar“ (Baur) wäre. Ihnen gilt daher der Dank der Stadt, ebenso den Helferinnen und Helfern in der Gastronomie, beim Kinderprogramm und hinter den Kulissen. „Ob Techniker, Stagehands und Backstage-Crew oder Bedienungen, Köche und Barteams, ob Polizei, DRK oder THW, ob Ticketingteam oder Einlasspersonal, Security oder Cateringcrew: Sie alle miteinander haben für eine erstklassige Veranstaltung gesorgt und dafür, dass sich Publikum und Künstler trotz des Wetters auf dem Berg wohl gefühlt haben“, sagt Michael Baur. Und zahlreiche Kommentare auf der neuen Facebook-Seite des Festivals unterstreichen das. 1.087 „Freunde“ konnte die erst vor sechs Wochen gestartete Seite gewinnen – ein weiteres Indiz für die Popularität des Tuttlinger Festivals.

 

Nicht vergessen möchte Baur die Anwohner des Honbergs, die während des Festivals immer einigen Beeinträchtigungen ausgesetzt sind. Mit verstärkten Kontrollen durch Polizei und Vollzugsdienst, aber auch Selbstbeschränkungen der Wirte habe man versucht, die negativen Auswirkungen des Festivals zu minimieren. „Wir haben den Eindruck, dass das insgesamt auch besser gelungen ist als in den Vorjahren. In jedem Fall sind wir den Tuttlingerinnen und Tuttlingern, die nicht auf den Honberg kamen, für ihre Toleranz und ihr Verständnis dankbar“, so der Geschäftsführer.

 

Weil außer dem Wetter beim Festival 2011 „eigentlich alles stimmte“ (Baur), haben die Veranstalter mit Blick aufs kommende Jahr keine großen Änderungen vor. Wie jedes Jahr soll das bewährte Konzept nur „in Nuancen“ optimiert werden. Die besondere Atmosphäre in der Burgruine und den ganz eigenen Charme des Honberg-Sommers möchte man bewahren. Schließlich ist der Honberg-Sommer so zum überregional bekanntesten Tuttlinger Sommer-Kulturevent geworden, das auch der Stadt ein positives Image verschafft. So sollte einer Neuauflage der „Erfolgsstory Honberg-Sommer“ nichts im Wege stehen. Die Grundlagen dafür, dass auch im nächsten Jahr wieder ein Festival auf dem Honberg stattfindet, sind jedenfalls gelegt – und einen vorläufigen Termin gibt es auch schon: Der 18. Tuttlinger Honberg-Sommer soll am 6. Juli 2012 beginnen. Wer dann auf der Bühne stehen wird, das steht allerdings noch in den Sternen …

 

 

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